Fibromentfernung - Denta1 - Zahnklinik

Fibromentfernung

Spezialisten für Oralchirurgie

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Fibrom

Durch ständige mechanische Reizung entstehen im Mund oft sogenannte „Reizfibrome“. Diese treten oft an Prothesenrändern (Prothesenrandfibrom), an der Zunge oder der Innenseite der Lippe auf. Diese Gebilde sind zwar gutartig, können aber den Sitz einer Prothese beeinträchtigen, ästhetisch unansehnlich wirken oder zu Bissverletzungen führen, wenn sie zu groß werden. Ein Sonderfall ist der sogenannte Schlotterkamm, bei dem die gesamte Mundschleimhaut unter der Prothese durch das Fibrom stark beweglich und „federnd“ ist. Hier ist der Prothesenhalt stark beeinträchtigt, was sich negativ auf die Lebensqualität auswirkt. Fibrome sollten daher in der Regel entfernt werden. Meistens handelt es sich bei Fibromen um überschüssiges Reizgewebe. Deshalb ist die chirurgische Resektion/Entfernung die Therapie der Wahl. Wichtig ist im Anschluss allerdings die Beseitigung der Ursache des Fibroms, wie zum Beispiel die Entfernung von scharfen Kanten oder störenden Prothesenrändern.

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Ablauf

Diagnose

Reizfibrome werden während einer zahnärztlichen Untersuchung identifiziert und sollten von einem Facharzt bewertet werden, um schwerwiegende Erkrankungen auszuschließen

Entfernung

Das Reizfibrom wird chirurgisch unter lokaler Betäubung entfernt und das entnommene Gewebe wird im Labor analysiert, um sicherzustellen, dass es nicht bösartig ist.

Ursachenbehandlung

Je nachdem, ob das Reizfibrom durch Zahnfleischentzündungen oder schlecht sitzenden Zahnersatz verursacht wurde, sollte die zugrunde liegende Ursache behandelt und eine Anpassung des Zahnersatzes in Betracht gezogen werden.

Die Fibromentfernung – eine risikoarme Methode, um Reizfibrome zu beseitigen

Reizfibrome können sich auf der Mundschleimhaut, an der Wangeninnenseite und an anderen Stellen der Zahnfleischschleimhaut bilden. Knotenförmigen Irritationsfibrome, die an Stielwarzen erinnern, haben eine glatte und begrenzte Struktur. Die kleinen Knoten im Mundbereich entstehen durch manuelle Reizungen beispielsweise durch schlechtsitzende Zahnprothesen oder durch mangelnde Zahnhygiene. Meist ist die Fibromentfernung die beste Lösung, chronische zu vermeiden.

Was ist ein Reizfibrom?

Fibrome werden zwar zu den Tumoren gezählt, allerdings handelt es sich um gutartige Wucherungen. Bösartige Veränderungen des Bindegewebes nennt man Fibrosarkome. Die Ursachen, die zur Entstehung eines Fibroms in der Mundhöhle führen, sind bislang nicht abschließend geklärt. Zu den häufigsten Auslösern zählen ein falscher Biss, eine
schlecht sitzende Zahnprothese sowie eine Zahnfistel oder eine Wurzelspitzenentzündung. Außerdem können auch tiefe Zahnfleischtaschen die Fibrombildung begünstigen. Da gutartige Wucherungen wie die Reizfibrome familiär gehäuft auftreten, kann auch eine genetische Veranlagung als Ursache in Betracht gezogen werden. Es wird außerdem vermutet, dass die Einnahme bestimmter Arzneimittel, wie etwa Betablocker, die Bildung eines Fibroms fördern kann. Schleimhautveränderungen in der Mundhöhle reichen von kleinsten Geschwülsten ohne Krankheitswert bis malignen Veränderungen. Bei Mundschleimhautveränderungen spielt die Frühdiagnostik durch zahnärztliche Routinekontrollen daher eine wesentliche Rolle.

Sogenannte Reizfibrome entstehen im Mund meist durch ständige mechanische Reizung. Oft treten diese an Prothesenrändern (Prothesenrandfibrom), an der Innenseite der Lippe oder an der Zunge auf. Obwohl diese Gebilde gutartig sind, wirken sie ästhetisch unansehnlich und können den Sitz der Prothese beeinträchtigen. Wenn Fibrome eine gewisse Größe erreichen, führen sie häufig zu Bissverletzungen. Ein Sonderfall ist der sogenannte Schlotterkamm, bei dem die gesamte Mundschleimhaut unter der Prothese durch das Fibrom stark beweglich und „federnd“ ist. Hier ist der Prothesenhalt stark beeinträchtigt, was sich negativ auf die Lebensqualität auswirkt. Fibrome sollten daher in der Regel entfernt werden. Meistens handelt es sich bei Fibromen um überschüssiges Reizgewebe. Deshalb ist die chirurgische Resektion/Entfernung die Therapie der Wahl. Wichtig ist im Anschluss allerdings die Beseitigung der Ursache des Fibroms, wie zum Beispiel die Entfernung von scharfen Kanten oder störenden Prothesenrändern.

Wann ist eine Fibromentfernung ratsam?

Wir empfehlen die Entfernung eines Reizfibroms, wenn es Beschwerden verursacht. Fibrome in der Mundhöhle können Schmerzen auslösen. Bei der Mundhygiene kommt es häufig zu Blutungen oder es entstehen Probleme beim Sprechen und Kauen. Häufig sind es auch ästhetische Gründe, bei denen das Entfernen von Irritationsfibromen die beste Alternative ist. Ein Fibrom im Mund sollte auf keinen Fall selbst entfernt werden, da sonst ein hohes Infektionsrisiko besteht. Fibrome in der Mundhöhe sind ungefährlich und prinzipiell nicht ansteckend. Grundsätzlich können Veränderungen der Mundschleimhaut aber unterschiedliche Ursachen haben. Da es für Laien nicht möglich ist, gutartige von behandlungswürdigen Fibromen zu unterscheiden, sollten alle Veränderungen sicherheitshalber durch zahnärztliche Untersuchungen abgeklärt werden.

Meistgestellte Fragen

Was ist ein Reizfibrom?

Ein Reizfibrom ist eine gutartige Wucherung, die sich auf der Mundschleimhaut, an der Wangeninnenseite und anderen Stellen der Zahnfleischschleimhaut bilden kann. Es entsteht oft durch manuelle Reizungen wie schlechtsitzende Zahnprothesen oder mangelnde Zahnhygiene.

Warum sollte ein Reizfibrom entfernt werden?

Die Entfernung eines Reizfibroms kann Beschwerden wie Schmerzen, Blutungen oder Probleme beim Sprechen und Kauen verhindern. Zudem können ästhetische Gründe eine Rolle spielen.

Wie wird ein Reizfibrom diagnostiziert und behandelt?

Reizfibrome können im Rahmen einer zahnärztlichen Untersuchung leicht diagnostiziert werden. Sie werden chirurgisch unter lokaler Betäubung entfernt, und das entnommene Gewebe wird im Labor untersucht, um bösartige Ursachen auszuschließen.

Gibt es alternative Behandlungsmethoden für Reizfibrome?

Ja, eine alternative Therapie ist die Injektion von Kortikosteroid ins Fibromgewebe. Diese Methode ermöglicht jedoch keine gewebliche Untersuchung.

Welche Vorteile hat die Entfernung eines Reizfibroms?

Die Entfernung verhindert weitere Beschwerden wie Schmerzen oder Blutungen in der Mundhöhle und kann das ästhetische Erscheinungsbild verbessern.

Welche Risiken sind mit der Entfernung eines Reizfibroms verbunden?

Wenn die Ursache des Reizfibroms nicht beseitigt wird, kann es erneut auftreten. Bei Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten kann es nach dem Eingriff zu Blutungen kommen. Es ist wichtig, die genauen Ursachen der Fibrombildung zu identifizieren und zu vermeiden, um ein Wiederauftreten zu verhindern.

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