Knochenresorption
Knochenresorption bezeichnet den natürlichen Abbau von Kieferknochen nach Zahnverlust – ein schleichender Prozess, der ohne Gegenmaßnahmen zu erheblichem Knochenverlust führen kann.
Knochenresorption ist ein biologischer Prozess, bei dem der Körper nicht mehr belasteten Kieferknochen abbaut. Nach einem Zahnverlust fehlt die Druckbelastung durch die Zahnwurzel, und der Knochen wird schrittweise resorbiert.
In den ersten sechs Monaten nach einer Zahnentfernung ist der Knochenabbau am stärksten. Danach verlangsamt er sich, setzt sich aber über Jahre fort. Besonders im Oberkiefer kann der Abbau durch die nahegelegene Kieferhöhle beschleunigt werden.
Die Folgen der Knochenresorption: Nachbarzähne kippen in die Lücke, der Prothesenhalt verschlechtert sich, die Gesichtsform verändert sich und eine spätere Implantation wird erschwert.
Die beste Gegenmaßnahme ist die zeitnahe Versorgung mit einem Zahnimplantat, da dieses – wie die natürliche Zahnwurzel – den Knochen stimuliert und den Abbau aufhält.
Häufige Fragen
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Fachlich geprüft von Dr. Stefan Helka
Zahnarzt & Implantologe · denta1 CLINIC Herne · Aktualisiert am 1. Juni 2025
