Kieferknochen
Der Kieferknochen (Ober- und Unterkiefer) bildet das knöcherne Fundament für die Zähne und ist entscheidend für die Verankerung von Zahnimplantaten.
Der Kieferknochen besteht aus dem Oberkiefer (Maxilla) und dem Unterkiefer (Mandibula). Er gibt den Zähnen – oder Implantaten – ihren Halt und wird durch die Kaukräfte ständig stimuliert, was ihn vital hält.
Nach einem Zahnverlust baut sich der Kieferknochen in der betroffenen Region allmählich ab, da die Belastung fehlt. Dieser Prozess wird Knochenresorption genannt und kann bereits nach wenigen Monaten beginnen. Je länger der Zahnverlust zurückliegt, desto stärker ist der Abbau.
Für eine Implantatversorgung ist ausreichend Kieferknochen essentiell. Mit einer DVT-Aufnahme können wir die vorhandene Knochensubstanz dreidimensional vermessen und beurteilen, ob ein direktes Implantat möglich ist oder ein Knochenaufbau vorgeschaltet werden muss.
Im Oberkiefer ist der Knochen in der Regel weicher und weniger dicht als im Unterkiefer. Das beeinflusst die Einheilzeit von Implantaten und die Wahl des Behandlungskonzepts.
Häufige Fragen
Verwandte Begriffe
Fachlich geprüft von Dr. Stefan Helka
Zahnarzt & Implantologe · denta1 CLINIC Herne · Aktualisiert am 1. Juni 2025
