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    Sinuslift

    Der Sinuslift ist ein Knochenaufbauverfahren im Oberkiefer, bei dem der Kieferhöhlenboden angehoben und der entstandene Raum mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt wird.

    Der Sinuslift – auch Kieferhöhlenbodenanhebung genannt – ist notwendig, wenn im seitlichen Oberkiefer zu wenig Knochenhöhe für ein Implantat vorhanden ist. Die Kieferhöhle (Sinus maxillaris) dehnt sich nach Zahnverlust häufig nach unten aus und verdünnt den verfügbaren Knochen.

    Es gibt zwei Varianten: den internen Sinuslift (über den Bohrstollen des Implantats) bei geringem Knochendefizit und den externen Sinuslift (über ein seitliches Knochenfenster) bei größerem Aufbaubedarf. In beiden Fällen wird die Kieferhöhlenschleimhaut vorsichtig angehoben.

    Der freigewordene Raum wird mit Knochenersatzmaterial oder Eigenknochen aufgefüllt. Bei einem internen Sinuslift kann das Implantat häufig in derselben Sitzung gesetzt werden. Beim externen Sinuslift ist meist eine Einheilzeit von vier bis neun Monaten nötig.

    Der Eingriff gehört in der Implantologie zu den Standardverfahren und hat bei erfahrenen Behandlern eine hohe Erfolgsquote. In der denta1 CLINIC führen wir Sinuslifts routinemäßig durch und nutzen die DVT-Diagnostik für eine sichere Planung.

    Häufige Fragen

    SH

    Fachlich geprüft von Dr. Stefan Helka

    Zahnarzt & Implantologe · denta1 CLINIC Herne · Aktualisiert am 1. Juni 2025

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