Knochenaufbau
Ein Knochenaufbau (Augmentation) ist ein chirurgisches Verfahren, bei dem fehlende Knochensubstanz im Kiefer wiederhergestellt wird, um Zahnimplantate sicher verankern zu können.
Wenn nach einem Zahnverlust zu wenig Kieferknochen vorhanden ist, kann ein Knochenaufbau notwendig werden. Ohne ausreichende Knochensubstanz fehlt dem Implantat der nötige Halt. Der Aufbau kann mit Eigenknochen, Knochenersatzmaterial oder einer Kombination aus beidem erfolgen.
Es gibt verschiedene Verfahren des Knochenaufbaus: den Sinuslift (Anhebung des Kieferhöhlenbodens), die Knochenblock-Transplantation, die Schalentechnik und das Bone Spreading (Knochenspreizung). Welches Verfahren am besten geeignet ist, hängt von der individuellen Situation ab.
Der Knochenaufbau kann in vielen Fällen gleichzeitig mit der Implantation durchgeführt werden. In anderen Fällen muss der Knochen zunächst einige Monate einheilen, bevor das Implantat gesetzt werden kann. Die Einheilzeit beträgt je nach Verfahren drei bis neun Monate.
In der denta1 CLINIC nutzen wir moderne Verfahren wie die PRF-Methode (Platelet Rich Fibrin), bei der körpereigene Wachstumsfaktoren aus deinem Blut gewonnen und zur Beschleunigung der Knochenheilung eingesetzt werden.
Häufige Fragen
Verwandte Begriffe
Fachlich geprüft von Dr. Stefan Helka
Zahnarzt & Implantologe · denta1 CLINIC Herne · Aktualisiert am 1. Juni 2025
