Zahnextraktion
Die Zahnextraktion ist das Entfernen eines Zahns aus seinem Zahnfach im Kieferknochen – der letzte Schritt, wenn ein Zahn nicht mehr erhalten werden kann.
Eine Zahnextraktion wird notwendig, wenn ein Zahn durch tiefe Karies, Parodontitis, Frakturen oder andere Schäden so stark geschädigt ist, dass eine Erhaltung nicht mehr sinnvoll ist. Auch kieferorthopädische Gründe oder Platzmangel können eine Extraktion erfordern.
Der Eingriff wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert meist nur wenige Minuten. Mit speziellen Instrumenten wird der Zahn gelockert und aus dem Zahnfach gezogen. Bei schwierigeren Fällen kann ein chirurgisches Vorgehen notwendig sein.
Nach der Extraktion bildet sich in der Wunde ein Blutpfropf (Blutkoagel), der die Heilung einleitet. Dieser sollte in den ersten Tagen geschont werden: kein Spülen, kein Rauchen, keine heiße Nahrung. Die Wunde schließt sich in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen.
Wir empfehlen, nach einer Extraktion zeitnah über einen Zahnersatz nachzudenken – ob Implantat, Brücke oder Prothese. So kann der natürliche Knochenabbau nach Zahnverlust minimiert werden.
Häufige Fragen
Verwandte Begriffe
Fachlich geprüft von Dr. Stefan Helka
Zahnarzt & Implantologe · denta1 CLINIC Herne · Aktualisiert am 1. Juni 2025
