Sofortimplantation
Bei der Sofortimplantation wird das Zahnimplantat unmittelbar nach der Zahnentfernung in die frische Extraktionswunde eingesetzt – eine Behandlung statt zwei separate Eingriffe.
Die Sofortimplantation ist ein Verfahren, bei dem das Implantat direkt nach dem Ziehen des Zahns in den Kieferknochen gesetzt wird. Dadurch entfällt die sonst übliche Wartezeit von mehreren Monaten zwischen Extraktion und Implantation. Das spart dir nicht nur Zeit, sondern kann auch den Knochenabbau verhindern, der nach einem Zahnverlust natürlicherweise einsetzt.
Nicht jeder Patient ist für eine Sofortimplantation geeignet. Voraussetzungen sind ein entzündungsfreies Operationsgebiet, ausreichend Knochensubstanz und eine günstige Anatomie der Extraktionswunde. Mithilfe der dreidimensionalen DVT-Diagnostik können wir vorab genau beurteilen, ob eine Sofortimplantation in deinem Fall möglich ist.
In vielen Fällen kann auf das Implantat sogar ein Sofortprovisorium gesetzt werden – das heißt, du verlässt die Praxis am selben Tag mit einem festsitzenden Zahn. Dieses Provisorium wird später durch die endgültige Krone ersetzt.
Die Erfolgsraten der Sofortimplantation sind vergleichbar mit denen der konventionellen Implantation und liegen bei über 95 Prozent. Entscheidend ist eine sorgfältige Patientenauswahl und eine präzise chirurgische Planung.
Häufige Fragen
Fachlich geprüft von Dr. Stefan Helka
Zahnarzt & Implantologe · denta1 CLINIC Herne · Aktualisiert am 1. Juni 2025
