Karies (Zahnfäule)
Karies ist eine durch Bakterien verursachte Erkrankung der Zahnhartsubstanz, bei der Säuren den Zahnschmelz und das Dentin zerstören – die weltweit häufigste chronische Erkrankung.
Karies entsteht durch ein Zusammenspiel von vier Faktoren: kariesverursachende Bakterien (besonders Streptococcus mutans), Zucker aus der Nahrung, Zeit und ein anfälliger Zahn. Die Bakterien wandeln Zucker in Säuren um, die den Zahnschmelz angreifen und entmineralisieren.
Im Anfangsstadium zeigt sich Karies als weiße, matte Stelle (White Spot) – hier ist der Schmelz bereits entmineralisiert, aber noch intakt. In diesem Stadium kann die Karies durch Fluoridierung und verbesserte Mundhygiene gestoppt und remineralisiert werden.
Schreitet die Karies fort, dringt sie durch den Zahnschmelz ins Dentin vor – der Zahn wird weich und verfärbt sich bräunlich. Erreicht sie den Zahnnerv, droht eine Zahnentzündung mit Schmerzen. Dann ist eine Wurzelkanalbehandlung notwendig.
Karies vorbeugen: regelmäßiges Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta, Zahnzwischenraumreinigung, zuckerreduzierte Ernährung, professionelle Zahnreinigung und regelmäßige Kontrolltermine für die Früherkennung.
Häufige Fragen
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Fachlich geprüft von Dr. Stefan Helka
Zahnarzt & Implantologe · denta1 CLINIC Herne · Aktualisiert am 1. Juni 2025
