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    Zahnfleischtasche

    Eine Zahnfleischtasche ist ein vertiefter Spalt zwischen Zahnfleisch und Zahn, der bei Parodontitis entsteht und Bakterien einen geschützten Lebensraum bietet.

    Im gesunden Zustand liegt das Zahnfleisch eng am Zahn an – der sogenannte Sulkus misst dabei maximal 2 bis 3 mm. Bei einer Parodontitis löst sich das Zahnfleisch vom Zahn und es entstehen vertiefte Taschen, die 4 mm und mehr betragen können.

    In diesen Zahnfleischtaschen sammeln sich Bakterien, Zahnstein und Gewebeabbauprodukte. Sie sind mit der Zahnbürste nicht erreichbar und verschlimmern die Entzündung weiter – ein Teufelskreis entsteht.

    Die Taschentiefe wird bei der parodontologischen Untersuchung mit einer speziellen Sonde gemessen. Taschen ab 4 mm gelten als behandlungsbedürftig. Je tiefer die Tasche, desto fortgeschrittener die Erkrankung.

    Die Behandlung besteht in der gründlichen Reinigung der Zahnfleischtaschen (Scaling und Root Planing). Dabei werden bakterielle Beläge und Zahnstein unterhalb des Zahnfleischsaums entfernt. Bei sehr tiefen Taschen kann ein chirurgisches Vorgehen notwendig sein.

    Häufige Fragen

    SH

    Fachlich geprüft von Dr. Stefan Helka

    Zahnarzt & Implantologe · denta1 CLINIC Herne · Aktualisiert am 1. Juni 2025

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