Mini-Implantate
Mini-Implantate sind schmale Zahnimplantate mit einem Durchmesser von unter 3 mm, die vor allem zur Stabilisierung von Prothesen oder als temporäre Verankerung eingesetzt werden.
Mini-Implantate haben einen deutlich geringeren Durchmesser als Standardimplantate und werden vor allem dort eingesetzt, wo wenig Knochen vorhanden ist oder eine klassische Implantation nicht gewünscht wird. Sie eignen sich besonders gut zur Stabilisierung von Totalprothesen.
Der Eingriff ist minimalinvasiv: Mini-Implantate werden in der Regel ohne Aufklappen des Zahnfleischs eingesetzt und können sofort belastet werden. Die Prothese wird mit Druckknöpfen auf den Mini-Implantaten fixiert und sitzt deutlich fester als auf dem Kieferkamm allein.
Mini-Implantate eignen sich auch als temporäre Verankerung in der Kieferorthopädie. Hier dienen sie als Ankerpunkte, um Zähne gezielt zu bewegen, und werden nach der Behandlung wieder entfernt.
Für die Versorgung einzelner Zahnlücken sind Mini-Implantate aufgrund ihres geringeren Durchmessers weniger geeignet als Standardimplantate. Die Indikation sollte sorgfältig geprüft werden.
Häufige Fragen
Verwandte Begriffe
Fachlich geprüft von Dr. Stefan Helka
Zahnarzt & Implantologe · denta1 CLINIC Herne · Aktualisiert am 1. Juni 2025
