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    Bruxismus (Zähneknirschen)

    Bruxismus ist das unbewusste Knirschen oder Pressen der Zähne, meist nachts – es kann zu Zahnabnutzung, Kieferschmerzen und Schäden am Zahnersatz führen.

    Bruxismus betrifft schätzungsweise 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung. Die meisten Menschen knirschen nachts und bemerken es selbst nicht. Partner oder Zahnärzte (anhand typischer Abnutzungsmuster) stellen die Diagnose.

    Die Ursachen sind vielfältig: Stress und psychische Belastung gelten als Hauptauslöser. Auch Fehlstellungen im Biss, Schlafstörungen und bestimmte Medikamente können Bruxismus fördern.

    Folgen des Knirschens können sein: abgeriebene Zahnoberflächen, Risse und Frakturen von Zähnen oder Zahnersatz, empfindliche Zahnhälse, Kiefergelenksbeschwerden (CMD), Kopfschmerzen und Verspannungen der Kaumuskulatur.

    Die wichtigste Schutzmaßnahme ist eine Knirscherschiene (Aufbissschiene), die nachts getragen wird und die Zähne vor der enormen Kaukraft schützt. Zusätzlich können Stressreduktion, Physiotherapie und Entspannungsübungen helfen.

    Häufige Fragen

    SH

    Fachlich geprüft von Dr. Stefan Helka

    Zahnarzt & Implantologe · denta1 CLINIC Herne · Aktualisiert am 1. Juni 2025

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